Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Liebe Erlinghäuserinnen und Erlinghäuser,

erstmals entrichte ich meine Grüße zum bevorstehenden Weihnachtsfest als Euer Ortsbürgermeister.

Thomas Schröder übernimmt in einer außergewöhnlich schweren Zeit das Amt des Bürgermeisters. Ich wünsche ihm hierfür alles erdenkliche Glück und ein geschicktes Händchen zur Führung unserer Stadt. Ebenso möchte ich den Dank des Ortes für seine geleistete Arbeit als Ortsbürgermeister in den vergangenen Jahren aussprechen. Seine gute Arbeit hat mit dazu beigetragen, dass unser Ort gut dasteht. Gerne werde ich diese Arbeit fortsetzen.

Als wir am Karnevalssonntag auf unseren Umzug wetterbedingt verzichten mussten, ahnte keiner, dass es für lange Zeit das letzte Fest sein sollte, welches wir feiern konnten.

Die Corona-Pandemie sorgte wenige Tage später für die Absage der ersten Veranstaltungen und führte dazu, dass bis zum Jahresende alles weitere ausfallen musste. Monatelang stand alles still. Enttäuscht mussten das Schützenfest und das Stadtschützenfest abgesagt werden, der „Weiße Sonntag“ konnte erst im September gefeiert werden. Vieles von dem, was unsere Dorfgemeinschaft belebt und ausmacht, war nicht mehr möglich. Selbst Gottesdienst waren betroffen.

Besonders schmerzlich war es, von den Menschen, die in diesem Jahr leider von uns gegangen sind, nicht in der vertrauten Art und Weise Abschied nehmen zu können.

Trotz dieser Umstände blieb es aber interessant im Ort. Zur Kommunalwahl traten zwei Kandidaten aus Erlinghausen zur Bürgermeisterwahl an. Rüdiger Nentwig zeigte sich als fairen Mitbewerber. Brigitta Wulf ging nach vielen, vielen Jahren als Betreuerin in unserem Familienzentrum in den verdienten Ruhestand. Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute für die Zukunft.

Zwei große Bauprojekte begleiten uns durch das Jahr und darüber hinaus. So sind viele fleißige Hände beim Umbau der Kirche tätig. Das Projekt „Alte Schule – Verein’t im Handwerk“ schreitet tatkräftig voran. Schon weit mehr als 1000 Arbeitsstunden wurden bisher in Eigenleistung erbracht. In und um die Schützenhalle wird fleißig weitergearbeitet, in der Hoffnung und Zuversicht, in 2021 das ausgefallene Jubiläumsschützenfest und das Stadtschützenfest feiern zu können.

Wenn wir nun vor einem Weihnachtsfest stehen, wie wir es noch nie erlebt haben, bei dem Kontakte stark eingeschränkt sind, weihnachtliche Vorfreuden nicht in bekannter Form stattfinden, unserer kleiner Weihnachtsmarkt ebenfalls abgesagt ist, sollten wir gerade deshalb den Gedanken des Weihnachtsfestes besonders leben, Familie, Freunde und Bekannte, Nachbarn und ganz besonders unsere kranken Mitbürger mit einem lieben Gruß oder einer freundlichen Aufmerksamkeit bedenken.

Danken möchte ich all den vielen stillen Helfern, die das gesamte Jahr über aktiv zum Wohl aller tätig sind. Stellvertretend sei hier unsere Frauengemeinschaft genannt und die Vereinsvorstände, die in diesem Jahr viele schwierige Entscheidungen treffen mussten, Günter Schulte, der die neuen Bänke an der Grotte gebaut hat, oder dem Team rund um den Aufbau des Weihnachtsbaumes.

Allen Erlinghäuserinnen und Erlinghäusern wünsche ich eine schöne Adventzeit, ein besinnliches Weihnachtsfest, ein gutes neues Jahr 2021 und vor allem Gesundheit.

Euer Ortsbürgermeister

Herbert Dülme

 

Weihnachtsgrüße

Liebe Vereinsmitglieder von „Use Erlingsen e.V.“
Liebe Erlinghäuser

wenn man auf den Kalender schaut, deutet alles auf das bevorstehende Jahresende hin und mit Verwunderung trifft einen, wie alle Jahre wieder, die Erkenntnis: „ Ja ist es denn schon wieder Weihnachten?“
Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Weihnachtsfeiern, Adventssingen, Weihnachtsmärkte und vieler anderer Traditionen. Auch bei uns wäre an diesem Wochenende der traditionelle kleine Weihnachtsmarkt gewesen. Doch leider sorgt die Corona-Pandemie auch weiterhin für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Und somit musste auch der kleine beliebte Weihnachtsmarkt ausfallen.
Betrachte man das gesamte Jahr 2020 so war das gesamte Jahr anders und die Vereinsarbeit wurde getreu dem Motto „Alles was machbar ist, werden wir machen“ durchgeführt. Es braucht eigentlich nur eine gute Idee und motivierte Menschen.
Für uns war es die große Herausforderung den Umbau der ehemaligen Grundschule zum Mehrfunktionenhaus „Handwerk Verein(t)“ zu starten. Aber dank der vielen motivierten Ehrenamtlichen Helfer wurde es machbar gemacht und wir können heute den Baufortschritt beobachten. Es ist noch lange nicht alles fertig, aber trotzdem möchte ich den bevorstehenden Jahreswechsel gerne zum Anlass nehmen einfach nur mal Danke zu sagen….
Danke– an die motivierten Unterstützer, deren Familien und die Partner für das Verständnis und die Unterstützung der aktiven Mitglieder beim Projekt Handwerk Verein(t)
Danke– an alle, die sich ehrenamtlich im Verein engagieren und tatkräftig mithelfen.
Danke – an alle Förderer und Sponsoren die durch ihre finanzielle Unterstützung die Verbundenheit zu unserem Verein erkennen lassen.
Danke– für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Vereinen im Dorf sowie über die Dorfgrenzen hinaus
Danke– an alle, die sich dem dörflichen Miteinander widmen damit wir uns in Erlinghausen wohlfühlen können.

Wir wissen, das für uns alle – aber ganz besonders für viele Senioren unter uns – die zugemuteten Einschränkungen des Miteinanders und der Möglichkeiten zu Austausch und Geselligkeit einen schweren Einschnitt bedeuten; gerade zur Weihnachtszeit. Daher wünscht Use Erlingsen e.V euch und Ihnen Allen von ganzem Herzen eine geruhsame Vorweihnachtszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Auf das wir uns stets gesund und munter wiedersehen. Nehmt die Zeit der Einschränken nicht so schwer.

Der Vorstand von „Use Erlingsen“
Gisbert Schröder

Grenzbegang am 3. Oktober

Wandern auf Grenzen, die es nicht mehr gibt:

Wege, die an den Grenzen endeten

Wege, die heute Nachbardörfer verbinden,

Wege, die viel über die Geschichte der Region erzählen

 

Hiermit laden wir recht herzlich ein zum

Grenzbegang

am 3. Oktober 2019.

In diesem Jahr werden wir auf dem neuen Rundwanderweg durch die Hasselbach entlang der Grenze zu Neudorf, Kohlgrund und Udorf gehen. Dabei bietet sich die Möglichkeit, den Wanderweg kennenzulernen und historisches über die Grenze zu erfahren. Am nun erreichten Lückenschluß des Wanderweges mit dem Kohlgrunder Weg möchten wir als Zeichen der guten Nachbarschaft mit den Vertretern aus Kohlgrund einen Baum pflanzen.

 

09:30 – 10:00   Sammeln am Pater-van-Schaik-Haus.

10:00  Abmarsch zum Grenzstein Nr. 16 (beim Windrad Richtung Helmighausen).

10:30   Treffen mit den Teilnehmern aus Neudorf am Stein Nr. 16. Begrüßung der Gäste. Dann gemeinsames Abschreiten der Grenze bis zum Stein Nr. 30 in der Hasselbach.

12:00 – 13:30  Begrüßung der Teilnehmer aus Kohlgrund. Mittagsrast mit kurzer Andacht und anschließendem Frühschoppen. Pflanzen des Baumes.

13:30   Abmarsch bis zum Stein Nr. 42. Begrüßung der Teilnehmer aus Udorf.

15:00  Ankunft in „Dicken Fichten“. Gemütlicher Ausklang mit Würstchen, Kaffee und Kuchen.

Unterwegs bieten wir eine Planwagenfahrt für Kinder an